Monthly Archives: November 2014

Lautsprecherentwicklung bis heute…. Entwicklung oder Sackgasse?

Wenn der versierte Musikliebhaber seine modernen Lautsprecher im Ohr hat, eigentlich mit dem technischen und messbaren Kriterien und  Aspekten des Schallwandlers , also  Impulstreue, Schnelligkeit, Räumlichkeit, Belastbarkeit, Detailreichtum, um einige zu nennen, zufrieden ist und dann, zum Beispiel eine schöne alte IMF TML oder ein Hornsystem mir 38er Bass hört, um nur ein paar der alten Wandler zu beschreiben, stellt sich oft ein großer Frust ein.

Die modernen Wandler erscheinen kalt, leblos, irgendwie anstrengend und unnatürlich.

Wie kann das sein?

Es gibt so viel Grundlagenwissen über Akustk, also wie Schall gut umzusetzen ist, Kantenreflerxionen, verzögertes Abstrahlverhalten, punktförmige Schallquelle, Entkopplung, Dämpfung, Dämmung, 2 schnelle, kleine Bässe statt einem, bessere Magneten, schnellere Diaphragma-Materialien und Membran Materialien usw.

Und das Ergebnis ist:

 

Oft enttäuschend, da es das  Ziel, Musik im Wohnbereich gut und dem Original nahe, zu vermitteln, nicht erreicht.

Der größte Fehler ist, einer der Krankheiten  unserer Zeit folgend , der Glaube an Messwerte und daraus resultierende Verändrungen die technisch überzeugen, musikalisch nicht.

 

Apropo Musik.

Hat mit Rhytmik, Stimmigkeit, reichem Obertonspelktrum, Klangfarben, möglichst wenig Krach, guter( fürs Wohnzimmer geeignete ) räumlicher Abbildung, harmonischen Verzerrungen zu tun.

Idiotische 100 DB  statt für LPs und Cassetten üblichen 60-70, schon nahe am Krach heranreichende Geräuschspannungsabstände, Frequenzen ober und unterhalb des wichtigen Mitteltonbereiches, die zu viel zu schnell und zu aufdringlich auf den Hörer einwirken, statt es klingen zu lassen.

Ein Mitteltonbereich,bei  CDs  und noch schlimmer, neueren  reduzierteren Formaten, die da , wo unser Hirn hinter den Ohren in der Mitte richtig was drauf hat, deutliche Schwächen haben, durch Aufdringlichkeit und Überpräsens kompensiert, um es klarer auszudrücken.

Ein Bass, der der unsäglichen Aufnahmestümperei vieler neuerer Pressungen, viel Bass hilft viel, einen aufgeblähten Mittelbass und völligen Mangel echten Tiefbasses da dazu größere Gehäuse nötig wären, entgegensetzt, statt den Mist als das, was er aufnahmetechnisch ist, zu entlarven.

Eine angepasste Test und Lobhudel-Presse, die sich gegen Bargeld für nichts zu schade ist.

Der Mangel an Lautsprechermanufakturen, die dem Irrsinn der Fertigung in Asienländern, egal wie bescheiden das Ergebnis ist, etwas entgegensetzen. (Können )

Also eine Fertigungsindustrie, die Design, kurzfristigen Gewinn und Mass statt Klasse auf ihre Fahnen schreibt und:

 

Der bescheuerte Kunde, der alles mit sich machen lasst und als Mega Lemming brav zur Schlachtbank oder zum Abgrund hechelt.

 

Was bleibt dem Musikliebhaber:

Die Erkenntnis das, oft altes gut erhalten und oder restauriert mehr taugt, da es :

Mit Sachverstand, also hohem mechanischen, technischen und musikalischem  Aufwand gefertigt wurde. Damals eben noch Klang, Fertigungs und Marketingideen einflossen, und neben der Lust Geld zu verdienen der Stolz auf die Qualität des Produktes noch spürbar war und ist.

Vor allen die hochpreisigen schönen Klassiker alter Zeiten können heute locker mithalten und uns die Freude an der Musik erhalten helfen.

 

Darum geht es ja letztendlich.

 

Nakamichi TA-4E STASIS

Vorab zum Gerät.

 

Die Mutter alles modernen Receiver!

Leistungsstark, chick und mit der regelbaren Loudness, den damals handlichen Abmessungen, fernbedienbar und extrem audiophil abgestimmt ein Meilenstein der HIFI Geschichte.

Ist, da heute eher der CD Klang gnadenlos verbogen wird, um klanglich was loszueisen, geschweige den ganzen Datenbrei   Digital Angriffe auf das Gehör ( MP3 Varianten, Festplattengenerve usw. ) ein ehlicher Vertreter.  Analytisch im besten Sinne des Wortes.

Nakamichi TA-4E  STASIS

Fehlerdiagnose:  Ein Clinch-Buchsen Wackler und ein seltsamer Fehler der nur bei FM Empfang auftrat. Wenn man per Fernbedienung lauter oder leiser machen wollte gab es als Belohnung ein lautes Knallen ihn den Lautsprechern .  Nach langer Suche konnte ich den Fehler in der Spannungsversorgung in Form eines defekten Elkos finden. (Bild NR: 7)